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Die kanadische Regierung hat am Dienstag Schritte unternommen, um die Arbeitskämpfe in den Häfen von Montreal und Québec zu beenden. Als Gründe wurden wirtschaftliche Schäden und die Gefahr, Handelspartner zu vertreiben, angeführt. Die für Arbeitsbeziehungen zuständige Behörde des Landes wurde angewiesen, den Streik zu beenden und ein verbindliches Schiedsverfahren einzuleiten. Die Situation ist noch nicht vollständig geklärt, aber das Eingreifen der Regierung wird eine Lösung für das Problem bringen.
Aufgrund dieser nun teilweise beendeten Streiks in den Häfen an der Ost- und Westküste Kanadas kommt es derzeit zu enormen Verzögerungen. Im Ostküstenhafen von Montreal wurden die Hafenarbeiter ausgesperrt, sodass dort keine Schiffe mehr abgefertigt wurden. In der letzten Woche hatte es auch an der Westküste in British Columbia Streiks der Hafenarbeiter gegeben.
Wir gehen davon aus, dass sich die Situation an den Häfen hinsichtlich der Stauungen nur langsam verbessern wird. Wir glauben zudem, dass dies Auswirkungen auf die Ratenstruktur von und nach Kanada haben wird. Auch die Großen Seen in den USA sind von dieser Entwicklung betroffen.